von Michael Röthlin: Die HSG Nordwest musste Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene den Ausgleichstreffer hinnehmen. Das Unentschieden (36:36) gegen GC Amicitia Zürich ging aber alles in allem absolut in Ordnung.
Zu Beginn der Partie mussten die Nordwestschweizer unten durch. Nach acht Minuten stand es 8:1 für die Zürcher – und das erste Timeout der Gäste war bereits investiert worden. Ab diesem Zeitpunkt lief es der HSG aber besser. Tor um Tor schmolz der Vorsprung des Heimteams, bis Tim Dieffenbach in der 25. Minute gar wieder ausgleichen konnte (16:16).
Gut sieben Minuten nach der Pause hat Jari Appenzeller seine Farben dann, mit einem seiner insgesamt 16! Treffern, das erste Mal in Front gebracht. Die Führung schwappte von nun an hin und her, kein Team konnte sich bis zum Schluss mit mehr als zwei Toren vom Gegner distanzieren. So war es auch 9 Sekunden vor dem Ende, als die HSG Nordwest 35:36 führte und die Blauweissen noch einmal auf den Timeout-Buzzer drückten. Etwas umständlich fand der Ball dann doch noch den Weg zum Zürcher Topskorer, Miro Buddeberg, der das Runde haarscharf vor Ablauf der Spielzeit noch zum 36:36
ins Eckige donnerte.
