von Michael Röthlin:
Aus den beiden Spielen – innert 48 Stunden – waren mindestens zwei Punkte
budgetiert. Die beiden Niederlagen gegen die SG Pilatus (29:25) und gegen den
BSV Future Bern (35:33) waren demnach eine leise Enttäuschung.
Im Spiel im Luzerner Maihof war die Problematik klar auszumachen: Die
Wurfeffektivität war zu tief. Lediglich 49% aller Würfe fanden den Weg ins Ziel,
was ein Erfolgserlebnis beinahe schon verunmöglichte. Es hätte definitiv mehr
Spielfluss gebraucht, um in aussichtsreichere Abschlusspositionen zu kommen.
So aber konnte die HSG Nordwest nur einmal, in der 47. Minute (19:20), kurz in
Führung gehen und musste sich schlussendlich mit 29:25 geschlagen geben.
Mit neuem Mut und neuem Personal reiste man am nächsten Tag nach Bern. Der
Start war erneut etwas stockend, doch der Spielverlauf präsentierte sich alles in
allem viel ausgeglichener. Die HSG Nordwest hatte vor allem damit zu kämpfen,
dass sie sich sehr viele Angriffe durch technische Mängel (20!) zunichte machte.
Da die Berner jedoch die gleiche Fehlerquote aufwiesen, blieb der Ausgang
dieses Spiels bis zum Schluss offen. Nach drei Fehlwürfen in den letzten fünf
Minuten konnte man den Hausherren dann aber doch nicht mehr ganz folgen und musste ihnen den 35:33 Heimsieg zugestehen.